Willkommen bei HAVA NAGILA  Rikudei-am Vienna 

Leiterin : Monika Macht

https://israelidance.jimdo.com/

www.facebook.com/pages/Machol-Vienna-Hava-Nagila/1551688578410612

1995 erfolgte die Gründung der Folkloretanzgruppe „HAVA NAGILA“

von 1991- 2015  war ich Tanzkursleiterin  für Anfänger und Fortgeschrittene in der VHS Wien .

Ab Herbst 2015 bin ich Tanzkursleiterin in der Tanzstelle 1020 Wien, Vorgartenstrasse 178 und halte regelmäßig Kurse für israelische Tänze für Anfänger und Fortgeschrittene ab.

Die Tanzgruppe tritt bei vielen jüdischen Veranstaltungen, wie z.B. Eröffnungszeremonie der European Maccabi Games Vienna 2011, dem jährlichen Straßenfest, Maimonideszentrum und diverse andere  auf.

2014 hatte die Tanzgruppe Hava Nagila eine kleine Gastrolle in * WOMAN IN GOLD* mit nahmhaften Schauspielern wie Helen Mirren, Kathi Holmes etc.

Wir organisieren auch  Tanzworkshops mit namhaften Choreographen und Tanzlehrern aus Israel.

Wir nehmen auch  an etlichen Fortbildungsseminaren in  Wien, Deutschland, Frankreich, England, Ungarn und Israel  teil.

www.tanzstudiowien.at/tanzjournal/berichte-news-und-stories/hava-nagila/

Rikudei-am: israelische Tänze für Anfänger & Fortgeschrittene

für alle die Spaß am Tanzen haben !!! Jede/r ist eingeladen !!

Du hast noch nie getanzt ? Egal, wir bringen alles einfach bei.

Wir bieten: schöne Tänze, gute Laune, Spaß, nette Leute.

Was du brauchst: gutes Rhythmusgefühl, Freude am Tanzen und an der Musik.

Bitte bring Turn- oder Gymnastikschuhe und viel gute Laune mit.

Also, was überlegst du noch ?? melde dich einfach :-)

Geschichte

 

Der israelische Volkstanz

 

Der israelische Volkstanz ist aus einer Vermischung jüdischer und nicht jüdischer Volkstanzformen aus vielen Ländern der Welt hervorgegangen. Während in anderen Ländern der Volkstanz als Pflege alter landschaftlicher Tradition gilt, ist er in Israel eine junge Kunstform, die sich erst seit den 40er Jahren entwickelt hat und die auf historischen und modernen Quellen biblischen Assoziationen und modernen Tanzstilen basiert.

Die frühen Pioniere, die das städtische Leben in Osteuropa gegen ein ländliches Gemeinschaftsleben eingetauscht hatten, brachten aus ihrer alten Heimat Tänze mit, die sie an ihre neue Umgebung anpassten. Mehrere Jahrzehnte lang verkörperte der rumänische Volkstanz, die „Hora“, das neue Leben, das in Israel gebaut wurde. Seine geschlossene Kreisform gab allen Teilnehmern den gleichen Status. Durch die einfachen Bewegungen konnte jeder mitmachen, und die miteinander verbundenen Arme symbolisierten das zionistische Denken.

Der Wendepunkt in der Entwicklung des israelischen Volkstanzes war das erste Tanzfestival 1944 im Kibbuz Daliah. Man merkte, dass es ja gar keine spezifisch israelischen Tänze, Musikstücke und Trachten gab, die das Leben eines in sein Land zurückkehrenden Volkes widerspiegelten. Es folgte ein allgemeines Erwachen der Tanzbegeisterung der Anstoß zur Schaffung eines viel gestalteten israelischen Volkstanzes, der die verschiedenen Stile und Quellen kombiniert.

Motive aus der Diaspora sowie lokale Tradition, darunter die arabische „Debka“, ein Stampftanz für Männergruppen, und weitere Elemente vom nordamerikanischen Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen bis zu dem  für viele Mittelmeerländer typische Takt.

Neben diesem israelischen Volkstanz und als eine seiner Inspirationsquellen finden wir die Tänze der verschiedenen ethnischen Gruppen, die die Sammlung der Zerstreuten und den Pluralismus der israelischen Gesellschaft widerspiegeln. Sie werden durch eine Reihe von Tanzensembles für jemenitische, kurdische, nordafrikanische, indische, georgische, bucharische und äthiopische Tänze gepflegt, sowie durch Ensembles für arabische, drusische und  tscherkessische

Tänze.

Die meisten Volkstänze werden zu beliebten israelischen Liedern getanzt. Ihre Schritt- und Formenvielfalt und übersprudelnde Bewegungsfreude sind Ausdruck der Lebensfreude eines jungen Landes mit alter Tradition.

Der Volkstanz lebt in geselliger Runde, wie auf der Bühne. Seine Beliebtheit hat den Beruf des Vortänzers geschaffen, und tausende Menschen haben das

Tanzen als Freizeitbeschäftigung gewählt.

Viele Orte in Israel haben ein wöchentliches Volkstanzprogramm.

Volkstanzgruppen treten bei den meisten lokalen und nationalen Feierlichkeiten auf und nehmen an Tanzmarathons, sowie an israelischen und internationalen Tanzfestivals teil.

Neben dem jährlichen israelischen Tanzfestival in Karmiel, finden in Israel seit den 80er  Jahren regelmäßig auch internationale Volkstanzfeste statt, an denen Gruppen aus aller Welt teilnehmen.

 

G. Ungar-Klein